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Workshop 6./7. März 2014

Am 6. und 7. März 2014 trafen sich die wissenschaftlichen Mitglieder des SFB zum zweiten Workshop der zweiten Förderperiode in Grasellenbach im hessischen Odenwald. Der Workshop stand dieses Mal unter dem Thema „aktiv vs. passiv“, da die Nutzung von Flexibilität als wichtiges Mittel zur Beherrschung von Unsicherheit gesehen wird.

Am ersten Tag stellten die Fachgebietsleiter ihre Forschungsgebiete vor und adressierten dabei die drei folgenden Fragen:

  1. Welche fachspezifischen Methoden werden geliefert, um die Frage „aktiv oder passiv“ unter Berücksichtigung der Unsicherheit zu beantworten?
  2. Welche fachspezifischen Technologien werden geliefert, um Unsicherheiten durch „aktive oder passive“ Maßnahmen zu begegnen?
  3. Welche Kriterien werden genutzt, um die Frage „aktiv oder passiv“ zu beantworten?
Teilnehmer des Großen Workshops am 6./7. März 2014 in Grasellenbach/Odenwald
Teilnehmer des Großen Workshops am 6./7. März 2014 in Grasellenbach/Odenwald

Der zweite Tag diente hauptsächlich der Vernetzung der verschiedenen Teilprojekte. In kleinen Gruppen wurden neue gemeinsame Projektideen entwickelt, die den gemeinsamen Forschungsfragen des SFB 805 folgen und auch zur Fertigstellung des Demonstrators beitragen.

Der SFB-Demonstrator orientiert sich zum einen an den Anforderungen eines Flugzeugfahrwerks, so dargestellt bereits im SFB-Einrichtungsantrag im Jahr 2008 als Ausblick kommender Förderperioden. Der SFB-Demonstrator wird die in der ersten Förderperiode bisher an einzelnen Systemen erprobten und Unsicherheit beherrschenden Methoden zur Systementwicklung und Herstellung der Komponenten, zur optimalen Lastverteilung, Stabilisierung und Schwingungskontrolle in einem Demonstrator in modularer Bauweise vereinen.

Zum anderen nimmt der SFB-Demonstrator die zentrale Stellung ein, die neuen Schwerpunkte gemäß den wissenschaftlichen Fragen in drei neuen Arbeitskreisen anschaulich zu beantworten. An ihm werden die bisherigen Erkenntnisse der ersten Förderperiode parallel mit den neuen Untersuchungen zu den o. g. Schwerpunkten in einem Gesamtsystem zusammengefügt, weiterentwickelt und über alle Prozesse der Entwicklung, Herstellung und Nutzung konsistent erprobt. Mit dem SFB-Demonstrator wird die Praxistauglichkeit der im SFB entwickelten Prozess- und Unsicherheitsmodellierung unter Beweis gestellt mit dem Ziel, die angestrebte und umfassende Unsicherheitstheorie für lasttragende Systeme überzeugend darzustellen.